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Rundgang

Hier finden Sie einen virtuellen Rundgang durch das Museum.

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Die Bibliothek

Bei der Restaurierung der Villa haben wir uns im Falle des ehemaligen Wohnzimmers des Künstlers dafür entschieden, der Organisation und Präsentation seiner Bibliothek das Hauptaugenmerk zu schenken. Der Christus aus Holz hatte schon zu Lebzeiten des Künstlers genau diesen Platz. In diesem Werk, welches 1954 entstanden ist, ist die traditionelle Ausbildung, die Thuswaldner bei Jakob Adelhart genossen hatte, unverkennbar. Daneben steht in diesem Raum unter anderem ein frühes Portrait seiner Eltern, neben einer geometrischen, farbigen Pfahlplastik aus den Sechzigern. Die Steinskulpturen sind zwischen 1990 und 2010 entstanden.

Das Esszimmer

Das Esszimmer hat in den 40 Jahren, in denen der Künstler das Haus bewohnt hat, in zunehmendem Ausmaß die Funktion eines Arbeitszimmers bekommen. Während er sich aus seinem eigentlichen Atelier im Erdgeschoß sukzessive „hinausgearbeitet“ hatte, sind hier vor allem seine täglichen „Morgen-Andachten“ entstanden, also Zeichnungen, mit denen er um 5 Uhr morgens sein Tagwerk begonnen hat - am liebsten zu Musik von Schubert. Dieses frühe Ritual hat er bis zum Ende seines Lebens beibehalten.

An den Wänden hängen einige seiner Textbilder, mit denen er sich oft humorvoll, aber immer kritisch zu aktuellen Themen geäußert hat.

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Die Werkstätte

Diese kleine Nebenwerkstätte ist so erhalten, wie Thuswaldner sie hinterlassen hat. Wenngleich man den Eindruck von Chaos hat, so hat der Künstler doch stets ganz genau gewusst, wo er sein Werkzeug findet. In seinem Hauptatelier, welches letztendlich zur Gänze vollgeräumt war, ist jetzt das kleine Museumscafé untergebracht, die Möbel darin weisen fast alle Farbspuren auf, waren sie doch schon bei Thuswaldner in Verwendung.

Der Keller

Der Keller beherbergt Steinskulpturen aus Serpentin und Marmor, die der Künstler zwischen 1980 und 2010 geschaffen hat. Manche von ihnen besitzen neben ihrer Ästhetik plakative oder politische Aussagen.

Die akustische Untermalung stammt von der Enkelin des Künstlers, Anna Sophia Defant in ihrem Duo søch.

An den Wänden hängen einige seiner Textbilder, mit denen er sich oft humorvoll, aber immer kritisch zu aktuellen Themen geäußert hat.

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Das Archiv

Ein großer Teil des Hauses dient als Archiv für das Lebenswerk, wobei viele Exponate aus Platzgründen ausgelagert werden mussten.

Der Skulpturengarten

In den 80-iger Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich Thuswaldner ganz bewusst aus der öffentlichen Kulturszene zurückgezogen, um sich ohne Vorgaben durch Galerien und unabhängig vom Kunstmarkt völlig frei entwickeln und entfalten zu können. Als seine persönliche Galerie bezeichnete er seinen Garten. Wenn Sie durch den Garten spazieren, werden sie Anleitungen bekommen, um einige Ideen des Künstlers nachvollziehen zu können.

© Edith Defant-Thuswaldner
© Edith Defant-Thuswaldner

Der Steinkreis

Zum Steinkreis „Judas“ existiert ein ausführliches Traktat von Peter Thuswaldner, dem Bruder des Künstlers.

Traktat

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